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Christine Graham
Die Mischung aus präziser Musikalität und authentischer Charakterdarstellung ermöglicht Christine Graham die Gestaltung sowohl von Partien der Werke des 20. und 21. Jahrhunderts als aus im Klassischen Opernrepertoire.

September 2015 wird sie an der Oper Frankfurt in Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern  debütieren. Ihr Rollendebut als Anne Trulove in The Rake’s Progress (Stravinsky) gab sie jüngst in Würzburg in Zusammenhang mit dem renommierten Mozartfest.

Sie beeindruckte das Publikum mit ihrer ergreifenden Darstellung der Axinja in Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk an der Staatsoper Hannover, und am Stadttheater Bremerhaven feierte sie grossen Erfolg in der Rolle der Sierva Maria in der Oper Love and other Demons von Peter Eötvös. 

Beim KlangZeit Festival für Neue Musik in Münster war sie in Alberto Ginasteras Cantata para America Mágica für Sopran und Schlagzeugensemble sowie in dem experimentellen Musiktheaterstück Timeshift als Solistin zu hören – beides unter der musikalischen Leitung von Susanne Blumenthal. Für ihre Verkörperung der dramatisch komplexen Titelfigur in Sir Peter Maxwell Davies’ Miss Donnithornes Maggot wurde sie von Deutschlandfunk als Beste Nachwuchssängerin 2010 ausgezeichnet.

Geboren in Tucson, Arizona, begann sie ihre Karriere am Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, bevor Gast-Engagements sie u.a. nach Nordhausen, Mainz, Wiesbaden, Hagen und Ulm führten. Sie wirkte in Produktionen so bedeutender Regisseure wie Robert Lehmeier, Waltraud Lehner, Roman Hovenbitzer, Andzrej Woron und Christof Loy mit und sang unter so namhaften Dirigenten wie Jonathan Darlington, John Fiore,   Marcus Bosch, Stephan Tetzlaff und Karen Kamensek.

Als Koloratur-Sopranistin, die laut Kritik selbst „bei den gewagten Spitzen unfehlbar traf“, sang sie zahlreiche Partien dieses Fachs, darunter die Königin der Nacht an der Kammeroper Frankfurt und die Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) am Landestheater Coburg, für die sie bundesweit Aufmerksamkeit erhielt. Sie ist Preisträgerin der National Mozart Competition in Liverpool und der Metropolitan Opera National Council in New York, und gewann den Publikumspreis beim Robert-Stolz Operettenwettbewerb in Hamburg.